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 Die Hunnen

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Lucky77

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Männlich Anzahl der Beiträge : 856
Ort : Hyperborea

BeitragThema: Die Hunnen   Do Dez 13, 2012 4:36 am

Für die einen kamen sie aus dem Nichts, für die anderen
geradewegs aus der Hölle: Der Einfall der Hunnen ins Europa des 4.
Jahrhunderts löste Angst und Schrecken aus und die germanische
Völkerwanderung, mit der eine neue Zeit anbrach.










“Sie sind abstoßend hässlich und widerwärtig, wie zweibeinige wilde Tiere.“schrieb der römische Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus. Er fuhr in seinem Bericht fort:
“Obwohl sie Menschengestalt haben, sind sie durch ihre
Lebensweise so abgehärtet,daß sie kein Feuer und keine gewürzten Speisen
benötigen. Sie leben von wilden Kräutern und dem halbrohen
Fleisch, das sie zwischen Schenkeln und Pferderücken legen und
erwärmen“










Und Sidorius Apollinaris, der Bischof von Clermont, berichtet über die “Teufelsplage“ aus dem Osten: “Sogar
die Gesichter ihrer männlichen Neugeborenen sind grauenhaft. Der
Nase Doppelröhre darf nicht über die Gesichtsfläche hinauswachsen,
die zarten Nasenlöcher werden mit einer Binde umwickelt, damit sie unter
das Helmvisier passen“










Diese und andere zahllose Horrorgeschichten verbreiten sich
in Windeseile über den ganzen Kontinent, als die Hunnen 375 n. Chr. zum
Generalangriff gegen Europa antraten. Der furchtbare
Ruf der “Geißeln Gottes“ hat bis in neuere Zeit nachgewirkt. So
verlangte im Sommer 1900 Kaiser Wilhelm II bei der Verabschiedung eines
Expeditionskorps nach China zur Niederschlagung des
sogenannten “Boxeraufstands“, dass die deutschen Soldaten wie einst
die Hunnen ohne Pardon kämpfen sollten. Die Rede prägte das “Bild vom
hässlichen Deutschen“, so dass noch im Ersten Weltkrieg
die britische Propaganda von Deutschen als “the huns“ sprach,um die
Kampfmoral der Truppen anzustacheln. Woher kamen nun diese "hunnischen
Horden"? Natürlich nicht aus dem Nichts. Die Hunnen
gehörten zu den Reitervölkern der eurasischen Graslandzone. Die
wenigen archäologischen Funde und schriftlichen Quellen lassen vermuten,
dass die Hunnen ihren Ursprung im Volk der Xiongnu haben,
deren Heimat wohl in West-Turkestan, also jener weiten Wüsten und
Steppenregion am Westrand Chinas. Dass aber zwischen den chinesischen
"Xiongnu" sowie dem lateinischen Namen "Chunni" und den
Hunnen zumindest eine etymologische Beziehung besteht, wird von der
Forschung für sehr wahrscheinlich gehalten. Mao-Tun, der bedeutendste
Xiognu-Herrscher, errichtete zwischen 209 und 174 v. Chr.
ein Großreich, das für die Kaiser der chinesischen Han-Dynastie in
der Folgezeit eine stete Bedrohung darstellte. Um 50 v. Chr. kam es
aufgrund Zerwürfnisse zu einer Spaltung des Xiungnu-Volks:
Der südliche Teil integrierte sich zunehmend in die politische und
kulturelle Sphäre Chinas. Die nördlichen Xiungnu kämpften hingegen
weiter, bis sie im Zug der chinesischen Expansion nach
Zentralasien Ende des 1. Jhd. n. Chr. mehrfach schwere Niederlagen
erleiden mussten. Die Reste der nördlichen Xiungnu zogen im Lauf des 2.
Jhd. n. Chr. Richtung Westen ab und verschwanden damit
aus dem chinesischen Blickfeld. Im ausgehenden 4. Jhd. n. Chr.
tauchen Hunnenstämme im nördlichen Schwarzmeer- und im Donauraum auf,
die ersten “europäischen Hunnen“ Damit gerieten die
Reiternomaden erstmals in die Sphären des spätantiken Römerreichs,
das in ihnen geradezu apokalyptische Vorboten des nahenden
Weltuntergangs sah. Für die Römer schienen die Hunnen auf ihren
Pferden zu leben, ja mit ihnen verwachsen zu sein. In der Tat, die
Pferde waren für die Hunnen alles. Mit ihrer Ausdauer, Schnelligkeit und
Wendigkeit stellten sie einen unschätzbaren
militärischen Wert dar. Und mit denen auf ihnen sitzenden
Bogenschützen mit ihrer traumhaften Trefferquote galten die
Steppenreiter geradezu als unschlagbar. Zudem dienten die Tiere als
lebenswichtige, jederzeit verfügbare Milch- oder Fleischquelle. Der
römische "Hunnenexperte" Ammianus Marcellinus sieht in der Wanderung der
Hunnen nach Osteuropa und ihrer "unbeschreiblichen
Wildheit" die “Saat des Verbrechens“ und den “Ursprung der
verschiedenen Katastrophen“, die das römische Reich in der Folge
heimsuchte. Wie Marcellinus gingen auch andere antike Autoren davon
aus, dass die Hunnen aus einem einzigen homogenen Volksstamm
bestanden. Dem war jedoch nicht so. Als die als "Hunnen" bezeichneten
Reitervölker die Grenzen des römischen Reichs erreichten, hatten
sie schon eine Vielzahl von kleineren und größeren Ethnien in sich
"aufgesogen". Das erkannte als erster der französische Orientalist
Joseph de Guignes, der Verfasser der ersten umfassenden
Mongrafie der Neuzeit über die Hunnen: so trug das erste mit dem
Band 1796 erschienene Werk denn auch den Titel: “Große Geschichte der
Hunnen, Türken, Mongolen und der anderen westlichen
Tartaren“. Um 370 n. Chr. erreichte die Römer erste Kunde vom
Westfeldzug der Hunnen. Hatten sie doch gerade erst die Alanen besiegt,
jenes tapfere iranische Nomadenvolk, das in Südrußland
östlich des Don lebte und deren Einfälle den Römern schon wiederholt
zu schaffen gemacht hatten. Dann setzten die Hunnen zum Sturm gegen die
Ostgoten an, ein gewaltiges Königreich, das sich von
den Pripjetsümpfen nach Süden bis zum Schwarzen Meer und westlich
des Don bis zum Dnjestr erstreckte. Obwohl den Hunnen haarsträubende
Berichte über ihre Grausamkeit vorausgeeilt waren, sammelte
der besagte Ostgotenkönig Ermanerich unerschrocken seine Krieger um
sich. Doch 375 n. Chr. waren die Ostgoten vom Hunnenführer Balamber
besiegt. Ermanerich beging Selbstmord, einige seiner
Untertanen flohen zu ihren Stammesbrüdern, den Westgoten; der
weitaus größte Teil aber unterwarf sich den Angreifern. Dann brachen die
Hunnen über die Westgoten herein. Sie überquerten in einer
Mondnacht den Dnjestr und überrumpelten die Truppen des
Westgotenführers Athanarich von hinten. In wilder Flucht zogen sich
einige Krieger in die Ausläufer der Karpaten zurück. Doch 200000
Westgoten - Männer,Frauen und Kinder - baten anno 376 n. Chr. um
Aufnahme in das Imperium Romanum. Valens, Mitkaiser und Befehlshaber
über den östlichen Reichsteil, wies ihnen Gebiete in Mösien,
dem heutigen Bulgarien zu. Unter den Königen Ruga und Oktar dehnten
die Hunnen ihr Herrschaftsgebiet bis nach Panonien aus. 424 n. Chr.
verlegt König Ruga den Hauptsitz seines Reichs in die
östliche Theißebene im heutigen Ungarn. Zehn Jahre später übernahmen
die Brüder Attila und Bleda die Macht. 445 n. Chr. ließ Attila
(gotisch: “Väterchen“ den Bruder umbringen und erlangte so die
Alleinherrschaft und wurde zum berühmtesten - und auch
berüchtigtsten Anführer der Hunnen. In der Nibelungensage lebt er als
König Etzel bis heute fort. Das “Väterchen“ wird von dem gotischen
Chronisten Jordanes in seiner “Gotengeschichte“ so beschrieben:










“Er war ein Mann, dazu geschaffen, die Welt zu
erschüttern. Der Schrecken aller Länder, der auf eine unerklärliche
Weise alles in Furcht setzte durch den furchtbaren Ruf, der über ihn
verbreitet war. Stolz schritt er einher und ließ nach allen Seiten
die Augen schweifen, damit die Macht, die der hochmütige Mensch
innehatte, auch in seiner Körperbewegung sich zeigte. Der
Liebhaber der Kriege war klein von Gestalt, breitschultrig,
dickköpfig, hatte kleine Augen, spärliches Barthaar, eine platte Nase
und war von dunkler Hautfarbe.“










In seinem Zorn schrecklich galt Attila andererseits als
gerechter Richter und verhielt sich Feinden gegenüber großmütig - wenn
sie sich ihm unterwarfen. Als Sohn der Steppe glaubte er an
die Vorhersagen seines Schamanen, schätzte aber zugleich die
griechisch-römische Kultur und umgab sich mit hellenischen, römischen
und germanischen Schreibern und Dienern. Das widerspricht dem
landläufigen Bild eines brutalen Barbaren. Unter der Herrschaft
Attilas rissen die Kriege mit den Römern nicht ab. Aber die Hunnen
kämpften manchmal auch als Verbündete Roms gegen deren Feinde,
so gemeinsam mit dem weströmischen Reichsfeldherrn Aetius gegen die
Westgoten und Burgunder in Gallien. Ein paar Worte noch zu dem römischen
Heerführer Aetius. Dieser hatte schon seine Jugend als
Geisel bei den Hunnen verbracht. Durch einen der zahlreichen
Geiselaustausche kam auch Aetius wieder frei. Hierzu meint der
Hunnenexperte und Archäologe Michael Schauder:










“Der Geiselaustausch war eine gängige Praxis zwischen
den Römern und an deren Grenzen lebenden Völkern. Es ging dabei darum,
Bündnisse zu erhalten und Kriege zu verhindern. Man muß
sich vor allem von der Vorstellung lösen, dass die Geiseln als
Gefangene in die Kerker gesteckt wurden.“










Aetius etwa genoss bei den Hunnen viele Privilegien. Er
konnte Kontakte knüpfen, Kriegsstrategie erlernen und wurde auch mit der
hochstehenden Waffentechnik seiner “Gastgeber“ vertraut
gemacht. Aetius ließ die Beziehungen zu den Hunnen denn auch nie
abreißen. Um 440 nach Christus fielen die Hunnen in die südlich der
Donau gelegenen oströmischen Provinzen ein. Im Friedensschluss
443 n. Chr. gestand Theodosius II. den Hunnen Weideland zu und
musste sich ferner zur Zahlung einer einmaligen Summe von 6000 Pfund
Gold, sowie zu weiteren jährlich zu entrichtenden 2100 Pfund
verpflichten. Trotz dieser Tributzahlungen kam es in den folgenden
Jahren zu groß angelegten Angriffen der Hunnen. Um Attila von den
Überfällen abzubringen, schickten Rom und Byzanz mehrmals
Gesandtschaften an seinen Hof in der Theißebene, lag dort doch das
Zentrum der Macht - von Ungarn bis zum Schwarzen Meer. Der byzantinische
Diplomat Priskos schilderte Attilas Residenz als
typisches Lager eines Steppenfürsten. Auf einer kleinen Erhebung
stand der aus sorgfältig geglätteten Brettern errichtete Holzpalast des
Königs, den eine Palisade sowie Wachtürme umgaben. Es gab
nur ein einziges Gebäude aus Stein - ein römisches Badehaus, das
römische Gefangene für Attila errichtet hatten. Die Pracht des
hunnischen Hofes offenbarte sich erst bei den abendlichen üppigen
Gelagen, bei denen der Herrscher aller Hunnen auf einer Kline, einem
römischen Ruhebett ruhte. Während die gesandten von silbernen Tellern
aßen und aus goldenen Bechern tranken, verwandte Attila
hölzernes Geschirr.451 rüstete Attila zu einem Feldzug, um Gallien
zu erobern. Anlass der Kriegsoperation war eine
>Frauengeschichte<. Angefangen hatte es mit einer von Honoria,
einer
Schwester des weströmischen Kaisers Valentinian III. an Attila
ausgesandte Nachricht. Honoria wehrte sich damit gegen eine für sie
arrangierte Ehe und übermittelte Attila einen unverhohlenen
Heiratsantrag. Als Mitgift verspach sie ihm Teile des Weströmischen
Reichs. Zum Beweis der Echtheit ihrer Botschaft gab sie dem kaiserlichen
Boten einen ihr gehörenden Ring mit. Doch das Vorhaben
wurde an ihren Bruder verraten, der diese angebotene Verbindung
entsetzt zurückwies: Ein >Wilder< als römischer Herrscher,
unmöglich. Hierauf setzte der tief beleidigte Attila seine Truppen
in Marsch. Das hunnische Heer dem auch Germanen angehörten,
überschritt den Rhein, eroberte Metz und brannte es nieder. Danach
belagerte Attila Orleáns. Zur Abwehr der Hunnen hatte sich unter dem
Oberbefehl des Aêtius eine Streitmacht aus römischen, westgotischen
und burgundischen Kriegern zusammengefunden. Auf den Katalaunischen
Feldern gut 210 Kilometer südöstlich von Paris, kam es im
Spätsommer 451 n. Chr. zu einem der berühmtesten Waffengänge der
Geschichte. “Es war ein schreckliches, maßloses und erbittertes Ringen“,
berichtet Jordanes. Das Gemetzel dauerte den ganzen Tag.
Als die Schlacht geschlagen war, stand der Sieger zunächst gar nicht
fest, doch Attila verließ die Kriegsstätte und zog sich über den Rhein
zurück. Was ihm aber nur ermöglicht wurde, da Aêtius
die Hunnen entkommen ließ um sich nicht in die Abhängigkeit der
Westgoten zu begeben, so seine Begründung. Vielleicht waren es aber auch
sentimentale Gründe, die ihn dazu bewogen, Attila
entkommen zu lassen. Jedenfalls: Der Hunnen Heerführer hatte seine
erste einzige Niederlage erlitten. Attila floh dann weiter nach Ungarn
um zu überwintern. Doch schon im kommenden Frühjahr
marschiert er mit einem neu aufgestellten Heer in Norditalien ein,
wo seine Krieger das Land verheerten und mehrere große Städte
plünderten, darunter Mailand. Mit reicher Beute schlug er im
dortigen Kaiserpalast seine Residenz auf. Dorthin entsandte nun
Papst Leo I. eine Gemeinschaft um ihn von Weiterziehen gen Rom
abzuhalten. Und Attila verließ tatsächlich Italien, doch nicht der
Heilige Vater hatte ihn davon abgebracht, sondern der hohe
Krankenstand seiner Kämpfer, die von Seuchen aller Art, darunter Malaria
schwer gezeichnet waren. Dazu kam eine Nahrungsmittelknappheit,
die Attilas Soldaten durch ihre Verwüstungen zum Teil selbst erzeugt
hatten. Kurz nach seiner Rückkehr starb Attila 453 n. Chr. - in der
Hochzeitsnacht mit einer Germanenprinzessin namens Ildikó.
Der hunnische Hof vermeldete als Todesursache einen Blutsturz des
Bräutigams, doch nie verstummten die Gerüchte, die Braut hätte den ihr
Angetrauten im Auftrag Westroms vergiftet. Mit dem Tod
Attilas begann fast schlagartig der Zerfall seines Reichs. Es kam zu
inneren Unruhen und Bürgerkriegen zwischen den Söhnen des teuren Toten.
Die zahlreichen Völker, die unter der Knute Attilas
standen, kämpften nun gegeneinander: Jordanes:










“Man sah den mit Spießen kämpfenden Goten. den mit dem
Schwert wütenden Gepiden, den Rugier der die Waffe in seiner Wunde
zerbricht, den flinken Sueben, den Hunnen, der sich mit dem
Bogen hervortut, den Alanen, der in schwerer Rüstung kämpft, den
Heruler, der mit leichter Bewaffnung in die Schlacht zieht.“










469 n. Chr. besiegten dann die Byzantiner das Heer des
letzten Hunnenkönigs Dengizich. Seinen abgeschlagenen Kopf stellten die
Sieger im Zirkus zu Konstantinopel aller Welt zur Schau.
Damit endete eine Generation nach Attila die Geschichte der Hunnen.
Doch, so der britische Historiker Thomas S. Burns,










“dass die Hunnen einfach von der historischen Landkarte
verschwanden, ist nicht richtig. Sie existierten nur nicht mehr als
Macht, weil sie ihre Einheit verloren hatten. Die Reste des
Hunnenvolks gingen wohl in anderen aus den Weiten Asiens
vordringenden Nomadenvölkern auf. Ein viel kolportierter Mythos hingegen
besagt, dass sich die Reste der Hunnenschar dorthin wieder
zurückgezogen hatten, woher sie gekommen waren, nach Osten. Da
entsteht vor dem geistigen Auge eine Abschiedsszene wie aus kitschigen
Cowboyfilmen: Die letzten stolzen Steppenkrieger reiten dem
Sonnenaufgang entgegen“ ..








Auszug aus: Die Hunnen aus dem Magazin GESCHICHTE; Menschen, Ereignisse, Epochen

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