Paganforum

Paganforum

Das Forum für Pagans und Heiden
 
StartseitePortalFAQSuchenAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Internetdienstfavoriten (social bookmarking)
Internetdienstfavoriten (social bookmarking) digg  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) delicious  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) reddit  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) stumbleupon  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) slashdot  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) yahoo  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) google  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) blogmarks  Internetdienstfavoriten (social bookmarking) live      

Speichern Sie die Adresse von Paganforum als Internetdienstfavorit (social bookmark)
Radio Einschalten

Teilen | 
 

 Buddhistisches tantra - vajrayana erklärt

Nach unten 
AutorNachricht
Lucky77

avatar

Männlich Anzahl der Beiträge : 856
Ort : Hyperborea

BeitragThema: Buddhistisches tantra - vajrayana erklärt   Do Nov 15, 2012 9:47 pm

Vajrayana ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], n., वज्रयान, vajrayāna; [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: rdo rje theg pa („Dorje Thegpa“); auch: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (lamajiao), Diamantfahrzeug, Wadschrajana, Mantrayana („Mantrafahrzeug“), Tantrayāna („Tantrafahrzeug“) oder esoterischer Buddhismus) ist eine ab dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] entstandene[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Strömung des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die insbesondere die buddhistischen Traditionen des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] an sich sowie den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] prägte. In geringerem Maße fand der Vajrayana auch Verbreitung im [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und im [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].


Geschichte


Hauptartikel: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Der Legende nach wurde der Buddhismus von König Srongtsan Gampo, der
zwei buddhistische Frauen hatte, im 7. Jh. in Tibet eingeführt. Im 8.
Jh. wurde die buddhistische Lehre von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und dem indischen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] weiter verbreitet. Padmasambhava soll die Lehren des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] nach Tibet gebracht haben.

Unter König Ralpacan (817–836) wurden viele Werke aus dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ins Tibetische übersetzt. Nachdem dann die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Priester den Buddhismus zunächst wieder verdrängten, gab es ab dem 11. Jh. einen neuen Aufschwung. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] führte das [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-System ein und schuf die Anfänge der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Schule. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] gründete die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Schule und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] wurde der berühmteste [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und Dichter Tibets.

Gleichfalls im 11. Jh. entstand die Schule der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], deren Werk die Vollendung des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (buddhistischer Kanon) war. Im 14. Jh. waren dann die beiden Sammlungen Kangyur und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] abgeschlossen. Gleichfalls im 14. Jahrhundert trat [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] auf, der als großer [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] angesehen wird. Er gilt als Begründer der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und führte die strenge Klosterdisziplin wieder ein. Der dritte Großlama der Gelugpa ist der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

Tibet gilt in der Geschichte als größter Mönchs- und Kirchenstaat, den es jemals gab.

Philosophische Grundlagen



[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Lama im Gandan Kloster, Ulan Bator


Das Vajrayana stützt sich mit der „Lehre des Mittleren Weges“ ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) auf die philosophischen Grundlagen des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]. Im [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] werden die verschiedenen buddhistischen „yanas“ (wörtlich: Fahrzeuge)
anhand der Ziele oder der Methoden unterschieden. Das heißt, zwischen
dem allgemeinen Mahayana und dem Vajrayana liegt der Unterschied nicht
im Ziel – die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
sondern in der Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das
Vajrayana wird deshalb auch „Pfad des Resultats“ genannt, während das [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-System des Mahayana als „Pfad der Ansammlung“ bezeichnet wird und der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] als „Pfad der Entsagung“.

Der Leidenskreislauf des Samsara


Aus der Sicht des Vajrayana begehen „fühlende Wesen“ (vgl.: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) anders als [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Wesen einen grundlegenden Fehler bei der Wahrnehmung der Phänomene.
Zwar ist die subtilste Schicht geistiger Prozesse uranfänglich
erleuchtet (vgl.: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]),
dies wird vom wahrnehmenden Geist aber nicht erkannt. Die „fühlenden
Wesen“ nehmen die von Natur aus nichtdual erscheinenden Phänomene als
von sich selbst und voneinander getrennt wahr. Den Phänomenen wird irrig
eine wirkliche Existenz zugeschrieben, obwohl sie von ihrem
eigentlichen Wesen „leer von innewohnendem Sein“ sind (s. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]).
Aufgrund dieser Zuschreibung entsteht die Vorstellung eines unabhängig
von anderen Phänomenen existierenden „Ich“. Mit dieser „Ich-Vorstellung“
treten die drei sogenannten „[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]“:
Grundlegende Unwissenheit, Anhaftung und Abneigung auf.
Leidverursachende Handlungen, die mit Körper, Rede und Geist aufgrund
dieser Geistesgifte ausgeführt werden, erschaffen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
(„Ursache und Wirkung“). Karma kann als Ursache von geistigen
Eindrücken beschrieben werden, die durch geistesgiftbedingte Handlungen
entstanden sind, und die als Resultat leidvolle Erfahrungen in der
Zukunft bewirken. Die karmischen Spuren im Geist eines unerleuchteten
„fühlenden Wesens“ verursachen demnach das Aufkommen der individuellen
Lebenswirklichkeit, wie die verschiedenen Bereiche der Götter,
Halbgötter, Menschen, Tiere, hungrigen Geister und Höllenwesen, die an
den Leidenskreislauf ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) aus wiederholter Geburt, Alter, Krankheit und Tod gebunden sind.

Methoden



[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Vajra und Glocke


Buddhistische Praxis hat insbesondere im Vajrayana zum Ziel, diesen
Prozess des Aufkommens der Existenz und der Bindung der fühlenden Wesen
an den Leidenskreislauf aufzuheben. Dazu gibt es im Vajrayana bezüglich
der höchsten Lehren zwei verschiedene methodische Ansätze:


Tantrische Praktiken


Zu den besonderen tantrischen Mitteln gehören neben der Meditation und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] auch das Rezitieren von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und weitere Übungen, zu denen Rituale, Einweihungen und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
(Einswerden mit dem Geist des erleuchteten Lehrers) gehören. Besonders
im tibetischen Buddhismus wird dabei großer Wert auf direkte Übertragung
und Unterweisung von Lehrer zu Schüler gelegt.

Wichtig ist bei diesen Praktiken eine solide Kenntnis der
buddhistischen Lehre als Ausgangsbasis. Ohne ein echtes Verständnis von
Mitgefühl und der rechten Ansicht ist es nicht möglich, diese Methoden
anzuwenden. Daher sind die ethischen Regeln des edlen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können],
wie sie von Buddha gelehrt wurden, Grundlage des gesamten
buddhistischen Weges, auch des Vajrayana. Darüber hinaus ist die
Motivation des Mahayana, „zum Nutzen aller fühlenden Wesen Erleuchtung
zu erlangen“, beständig zu kultivieren.

Der tibetische Tantra geht nicht auf sexuelle Praktiken ein. Es
handelt sich hier vorwiegend um den geistigen Aspekt des Tantra, also
der Vereinigung der männlichen und weiblichen Aspekte des Geistes im
Bewusstsein (z. B. Ratio & Intuition). Dies entspricht generell der
Tradition des tibetischen Buddhismus, der wenig auf körperliche Aspekte
eingeht. Bis auf Niederwerfungen und die fünf Vajra-Stellungen (extreme
Yoga-ähnliche Positionen) sind z. B. kaum andere rituell-meditative
Körperübungen bekannt. Ganz anders als im indischen Tantra, bei dem die
körperlichen Sinnesreize eine wesentliche Rolle spielen. Sönam Gjaltsen
(Sogjal) Rinpoche sagte einmal: „Tibetans don't talk about Sex, they just do it.“ (deutsch: „Tibeter reden nicht über Sex, sie tun es einfach.“) Weiterhin kennt man in Indien und Tibet drei klassische Wege der spirituellen Suche:


  • Der Mönch nimmt das Gelübde der Entsagung auf sich
  • Der Fakir geht den Weg des Schmerzes
  • Der Yogi beschreitet vornehmlich den mittleren Weg, auf dem es keine Tabus gibt, nimmt aber Abstand von Exzessen

Lama, Yidam und Khandro


Im Vajrayana sind Lama (Sanskrit: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), Yidam (Sanskrit: Deva; Meditationsgottheit) und Khandro (Sanskrit: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) wichtig. Sie sind im Vajrayana auch Objekte der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

Lama


Da dem Lama ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) im Vajrayana eine zentrale Bedeutung zukommt, wurde diese Form des Buddhismus auch mit dem von den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Herrschern des späten 17. Jahrhunderts geprägten Begriff Lamaismus (lamajiao) bezeichnet.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Auf dem Pfad des Vajrayana ist ein richtig verstandenes und angemessenes Vertrauen in den spirituellen Lehrer (Lama)
wichtig, daher muss man bei der Wahl des Lehrers sehr sorgsam vorgehen
und sollte diese wichtige Verbindung nicht vorschnell eingehen. Ein
guter spiritueller Lehrer handelt immer aufgrund einer [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Motivation und niemals aufgrund egoistischer Motive. Im Tantra-Netz der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
heißt es: „Einer, der stabil, ruhig, intelligent, geduldig, ehrlich
(offen), ohne List oder Falschheit ist und die Praxis der geheimen
Mantras und Tantras kennt, die Aktivität des Mandalazeichnens ausübt,
tüchtig in den Zehn Grundsätzen ist, allen Lebewesen Furchtlosigkeit
verleiht und immer Freude am großen Fahrzeug hat: Solch einer wird als
Meister bezeichnet.“

Die Selbständigkeit des Schülers steht im Vajrayana im Vordergrund,
daher sollten alle Tendenzen zur Abhängigkeit des Schülers vermieden
werden. Natürlich muss auch der Schüler qualifiziert sein. Ihn müssen
Unparteilichkeit, Intelligenz (falsche von richtigen Lehren
unterscheiden zu können) und eine stabile Geisteshaltung des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
auszeichnen. Der Lama, dem er sich anvertraut, sollte ihn wirklich
inspirieren und ihn auf der tiefsten Ebene des Herzens und nicht nur
oberflächlich berühren.

Der Titel des Lama wird in der Regel vom Lehrer an den Schüler
verliehen. Je nach Tradition ist im Tibetischen Buddhismus hierfür ein
traditionelles 3-Jahres-Retreat die Regel, dies ist jedoch –
insbesondere in der bedeutenden Laien- und Yogitradition der
Nyingma-Linie – nicht zwingend. Im Unterschied zu einem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] muss Lama nicht zwangsläufig einen Gelehrten des Buddhismus bezeichnen.

Yidam



[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]. Die Praxis von Vajrasattva als Meditationsgottheit wird als besonders wirksam zur Reinigung negativen Karmas angesehen.


Yidam sind Meditations-Gottheiten (vgl. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]).
Sie dürfen im Vajrayâna nicht dem europäischen Kontext gemäß als
Schöpfergott/-götter oder vom Praktizierenden unabhängige Wesenheiten
missverstanden werden. Sie müssen auch von den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (weltlichen Göttern) der indischen Tradition unterschieden werden. Es handelt sich hierbei vielmehr um die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Form
verwirklichter Wesen. Mit Hilfe von Meditations- und
Visualisationspraktiken in Verbindung mit diesen Gottheiten ruft der
Praktizierende die ihm innewohnende [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] wach.

Khandro


Meist wird in Übersetzungen an Stelle des tibetischen Wortes [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] das sanskritische Wort Dakini verwendet. Wörtlich bedeutet Khandroma (mkha' 'gro ma) „Himmelswandlerin“. Schon in den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], den Legenden über die früheren Geburten Shakyamunis, gibt es Hinweise auf eine Klasse von Wesen, die durch die Luft gehen. Dakinis
werden häufig als feenhafte Wesen beschrieben, die (dank ihrer
Verwirklichung) übernatürliche Fähigkeiten und Kräfte besitzen. Indem
sie dem Praktizierenden spirituelle Weisheit übermitteln, unterstützen
sie ihn auf dem Weg zur [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

Mönchs- und Laiengemeinschaften


In den Schulen des Vajrayana hat es neben den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
auch immer Laiengemeinschaften praktizierender Yogis gegeben. Daher
gibt es neben vielen gelehrten Meistern, die aus den Mönchsschulen
hervorgegangen sind auch eine große Zahl bedeutender Meister und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können],
die den Pfad des Yogis verwirklicht haben. Ursprünglich wurden viele
der Vajrayâna-Praktiken in Indien und angrenzenden Ländern von Yogis
weitergegeben. Es ist im Vajrayana letztendlich nicht wesentlich, ob
jemand als Mönch (oder Nonne) ordiniert ist, sondern ob er/sie in der
Lage ist, die vom eigenen Geist fälschlich aufrechterhaltene Bindung an
Samsara aufzuheben.

Im Vajrayana ist und war es weitgehend anerkannt, dass Frauen ebenso
wie Männer Erleuchtung erlangen können. Die vier großen Schulen des
tibetischen Buddhismus stehen heutzutage Frauen in gleichem Umfang offen
wie Männern. Große verwirklichte Meisterinnen, deren Leben für viele
Vajrayana-Praktizierende beispielhaft sind, waren unter anderem
Prinzessin Mandarava und Prinzessin [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], beide Gefährtinnen von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], dem Begründer der Nyingma-Schule. Weiterhin Niguma, eine Schülerin [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die in der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Kagyü-Schule von großer Bedeutung ist und Machig Labdrön, die durch die Einführung der Chöd-Lehren in Tibet berühmt wurde.

Verbreitung



[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Kloster Zezerleg, Mongolei


Die Lehre hat sich ursprünglich im tibeto-mongolischen Raum in die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] bis hin nach [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] verbreitet. Aus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] wurde sie weitestgehend vertrieben, ist jedoch in den hinduistischen Advaita-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Lehren mit einigen Unterschieden erhalten geblieben, doch sind tantrische Lehren auch in [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] eingeführt worden. In [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ist der Vajrayana-Buddhismus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]. Ein traditionell lamaistisch geprägtes Volk – wenn auch mit deutlichen Unterschieden – lebt in Europa: die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].
Seit den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts verbreiten sich
Vajrayana-Gemeinschaften zunehmend im Westen. Insbesondere die
tibetischen Schulen sind inzwischen in Europa und den USA etabliert.
Nicht wenige davon in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Schulen des tibetischen Vajrayana


Der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
gliedert sich in verschiedene Schulen und Übertragungslinien, von denen
die Nyingma-, die Kagyü-, die Sakya- und die Gelug-Schule die
wichtigsten sind. Auch wenn äußerlich betrachtet eine Aufteilung der
tibetischen Form des Buddhismus in verschiedene Schulen entstanden ist
und auf die Besonderheit der jeweiligen Schulen von ihren Anhängern
immer wieder großen Wert gelegt wird, hat doch ein intensiver Austausch
von Lehren und Praktiken zwischen diesen Schulen stattgefunden. Man kann
daher wohl sagen, dass trotz aller Unterschiedlichkeit im Entstehen,
die Gemeinsamkeiten untereinander überwiegen.

Nyingma


Die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Tradition ist die älteste der vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus. Sie geht auf den tantrischen Meister [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
zurück. Diese Tradition ist aus der ersten Übersetzungsphase
buddhistischer Schriften, aus dem Sanskrit ins Tibetische, im 8.
Jahrhundert entstanden, die die Grundlage für die Verbreitung der Lehren
Buddhas in Tibet legte. In ihr sind die Lehren des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] von großer Bedeutung.

Kadam


Nach der Verfolgung des Buddhismus in Tibet unter König [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] entstand im 11.Jahrhundert die Tradition der Alten [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Meister.
Diese (frühere) Kadam-Tradition ist eine Vorläufertradition der drei
neueren Hauptschulen des tibetischen Buddhismus, die aus der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
tantrischer Lehren, von Indien nach Tibet, hervorgegangen sind. Sie
selbst ist als eigenständige Schule nicht erhalten geblieben.

Kagyü


Die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Schulen des tibetischen Buddhismus gehen auf [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] den Übersetzer (1012–1097) zurück, der die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Übertragungslinie von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und Naropa weiterführte. Kagyü bedeutet „mündliche Übertragung“ und es wird besonderer Wert auf Meditation gelegt.

Sakya


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ist der Name eines von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
(1034–1102) begründeten Klosters Hauptsitz nahe Shigatse in Südtibet.
Die tantrischen Lehren der Sakyapa wurden von Bari Lotsawa im elften
Jahrhundert aus dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
übersetzt. Die Sakya-Tradition wurde daraufhin von den „fünf
ehrwürdigen höchsten Meistern“ gegründet. Sie führen die
Mahamudra-Tradition des indischen Meisters [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] fort.

Gelug


Die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] werden auch als die „Schule der Tugendhaften“ bezeichnet und wurde von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (1357–1419) gegründet.


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])


Er vertrat die Ideale der früheren Kadampa-Schule und strich die
Bedeutung der Vinayaregeln heraus. Deshalb legen die Gelug auf
Mönchsdisziplin und Zölibat großen Wert. Der Kern der Übertragungen der
Gelug liegt in den Lehren der alten Kadampa.

Rime


Im 19. Jahrhundert entstand die so genannte „[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Bewegung“,
die gruppenübergreifende Lehren aus allen Gegenden Tibets und von
Meistern aller Traditionen sammelte. Ziel war es, die in Tibet
verbreitete „Konkurrenz“ (Sektierertum) der Schulen zu überwinden.

Bön


Im Kontext des tibetischen Buddhismus findet sich mit der Tradition des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
eine weitere Tradition, die dem Vajrayâna nahesteht. Sie haben in ihren
Praktiken und Lehren Gemeinsamkeiten mit der Nyingma-Schule. Bön war
die ursprüngliche vorbuddhistische Religion in Tibet.

Schulen in China und Japan


Vajrayana wurde im späten 8. Jahrhundert von Indien aus auch nach
China übertragen. Es gibt aber kulturell bedingte Unterschiede zwischen
den Vajrayana-Formen in China und Japan einerseits und Tibet
andererseits.

In China etablierte sich Vajrayana-Buddhismus als [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] 密宗 Mìzōng). Seine heutige, moderne Gestalt entwickelte sich vor allem unter der Herrschaft der durch den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] geprägten [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

Im 9. Jahrhundert gelangte der Vajrayana-Buddhismus von China nach Japan und wurde dort als [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] 密教) insbesondere von den Schulen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] bekanntgemacht.

Literatur


deutsch


  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Zwischen Freiheit und Unterwerfung. Chancen und Gefahren spiritueller Lehrer-Schüler-Beziehungen. Theseus Verlag, März 2002, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Tibetischer Buddhismus. Diederichs, Kreuzlingen, München 2003, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Wulf Köpke, Bernd Schmelz (Hrsg.): Die Welt des Tibetischen Buddhismus. Museum für Völkerkunde Hamburg, Hamburg 2005, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Chagdud Tulku: Tore in die Freiheit – Der buddhistische Weg zum Glück. Theseus Verlag, Berlin 2000, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Achtsamkeit und Versenkung. Lamrim – die tibetische Meditation. Hugendubel (Diederichs), 2001, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Einführung in den Buddhismus. Die Harvard-Vorlesungen. Herder, Freiburg, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Das Herzjuwel der Erleuchteten. Theseus Verlag, Berlin 1996, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Der kostbare Schmuck der Befreiung. Theseus Verlag, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Die Geheimlehre Tibets. Kösel Verlag, München 1998, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Karin Brucker, Christian Sohns: Tibetischer Buddhismus – Handbuch für Praktizierende im Westen. O. W. Barth Verlag, Bern 2003, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Loden Sherab Dagyab Rinpoche: Buddhistische Orientierungshilfen. Chödzong Publikationen, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Dzogchen der Weg des Lichts – Die Lehren von Sutra, Tantra und Ati-Yoga. Diederichs, 1998, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Wie die Dinge sind. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Padmasambhava: Die Legende vom großen Stupa. Dharma Publishing Deutschland, Münster 1993, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Patrul Rinpoche: Die Worte meines vollendeten Lehrers. Arbor Verlag, Freiamt 2001, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Tsültrim Allione: Tibets weise Frauen. Zeugnisse weiblichen Erwachens. Theseus Verlag, Berlin 2001, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Der Lotosgeborene im Land des Schnees. Wie Padmasambhava den Buddhismus nach Tibet brachte. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1996, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Die Religionen der Menschheit. Stuttgart, Reclam 1980

englisch


  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Rinpoche: The Opening of the Dharma. Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala 1974
  • Keith Dowman: Skydancer. The Secret Life and Songs of the Lady Yeshe Tsogyal. Snow Lion Publ., Ithaca-New York 1996, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: The Practice of Dzogchen. Snow Lion Publications, Ithaca, New York 1996, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Ngawang Zangpo: Guru Rinpoché. His Life and Times. Snow Lion Publications, Ithaca, New York 2002, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: A Study of the Buddhist Lineages of Tibet. The Ri-Me Philosophy of Jamgon Kongtrul the Great. Shambhala Publications, 2006, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

französisch


  • Gabriele Goldfuss: Vers un bouddhisme du XXe siècle, Paris, De Boccard, 2001, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Les dieux du bouddhisme, Paris, Flammarion, 2001, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Gilles Béguin: Les peintures du bouddhisme tibétain, Paris, Éd. de la Réunion des Musées Nationaux, 1995, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Siehe auch



Weblinks



Einzelnachweise



  1. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  2. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  3. Quelle : Wikipedia

_________________
Ich habe nichts gegen Gott ! Aber seine Fan Clubs kotzen mich an !
Nach oben Nach unten
http://paganforum.forumieren.com
 
Buddhistisches tantra - vajrayana erklärt
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» hilfe..kann mich jemand erklären?
» Fachbegriffe - einfach erklärt!

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Paganforum :: Magische Systeme :: Hinduistisches und Buddhistisches Tantra-
Gehe zu: