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 Hinduistisches tantra erklärt

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Lucky77

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Männlich Anzahl der Beiträge : 856
Ort : Hyperborea

BeitragThema: Hinduistisches tantra erklärt   Do Nov 15, 2012 9:42 pm

Tantra ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] तन्त्र , n., „Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang“) ist eine Strömung innerhalb der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], entstanden als zunächst [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Form des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und später des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (vgl. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) innerhalb der nördlichen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Tradition.
Die Ursprünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert, in voller
Ausprägung liegt die Lehre jedoch frühestens ab dem 7./8. Jahrhundert
vor. Im Buddhismus ist auch der Begriff Tantrayana gebräuchlich (Tantrayāna, „Fahrzeug der Tantra-Texte“).

Das Wort Tantra wird manchmal von der Sanskritwurzel tan (ausdehnen) abgeleitet. Tantrismus bedeutet somit auch allumfassendes Wissen oder Ausbreitung des Wissens.


Ursprünge und Geschichte


Die Ursprünge des Hindu-Tantra bestehen aus verschiedenen Einflüssen des frühen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].
Diese sind die südasiatische dämonologische Tradition, lokale und
volkstümliche Einflüsse und die Einflüsse religiöser Sekten wie den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die neue religiöse Rituale und Lehren einführten, die nicht-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] waren.

Das mittelalterliche Tantra diente häufig dazu, einen König, der aus niederen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] stammte oder ausländischer Herkunft war, durch [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
zu legitimieren, die ihm im vedisch-orthodoxen Ritual nicht zugänglich
waren. Auf diesem Wege sind in das Hindu-Tantra Praktiken eingeflossen,
die die rituelle Transformation des Praktizierenden in einen Gottkönig
zum Ziel haben, der ein [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] von Göttern und Dämonen regiert und dessen Palast in der Mitte des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] angesiedelt ist. Trotz dieser Bezogenheit auf einen Herrscher waren die wenigsten Tantriker Könige.

In ländlichen Gebieten und in [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ähnelt der Tantrismus stark [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Religionen. Tantriker haben hier die Aufgabe, die Horden von Dämonen zu
kontrollieren, die sich schädlich auf Menschen, das häusliche Umfeld
und die Landwirtschaft auswirken können. Zu diesem Zweck werden die
tantrischen 'Herrscher des Geistes' in [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] angerufen, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
ausgeführt. Diese finden auch mithilfe von Beschwörungsformeln und
Zaubersprüchen statt. Gleichfalls gibt es Rituale und Opferungen. Diese
Formen des Tantrismus sind jeweils lokal und regional begrenzt und
besitzen kaum theoretische oder doktrinäre Aspekte.

Die frühe tantrische Literatur bezieht sich zu größeren Teilen auf diese [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und in bestimmten Texten, in denen man unterschiedliche Schichten ausmachen kann, wird diesen Praktiken erst [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und Praxis in Bezug auf spirituelle Ziele beigelegt.

Diese metaphysischen und spirituellen Lehren waren nur der Elite der
Tantriker vorbehalten, unter denen sie in die Praxis umgesetzt wurden.
Solche Eliten waren z. B. Könige, Aristokraten und bestimmte
Brahmanengruppen. Deshalb reflektieren die Lehren des Tantrismus die
Belange solcher Eliten, z. B. Aspekte von Macht und den Erwerb von
Macht, weltlicher und spiritueller, übernatürlicher Macht. Tantrische
Lehren beziehen sich zum Beispiel auf Machtverhältnisse zwischen
Menschen und übernatürlichen Wesen, gleichfalls aber auch auf [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
und metaphysische Reflexionen. Ab dem 8. Jahrhundert entstand so ein
tantrischer Kanon, der in Sanskrit geschrieben von diesen Eliten
geschaffen und rezipiert wurde. Diese Schriften gehören alle dem
Sekten-Hinduismus an, d. h., man kann sie dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] zuordnen, und es ist immer eine der Formen der Hauptgottheiten, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), die als höchste Gottheit einer göttlichen Hierarchie übergeordnet ist.

Die Hauptsekten dieser Form des Tantrismus sind:


  1. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Pancaratras
  2. Shaiva Siddhanta
  3. Schulen und Sekten des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] wie Krama, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Shrividya
  4. die Shakta-Kubjika-Sekte
  5. die vishnuitisch-shaktische Sahajiya-Schule und andere regionale Sekten

Die verschiedenen tantrischen Sekten haben oft gemeinsame Gottheiten, wie z. B. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und Svacchanda Bhairava (einer Form von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) in [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], sowie [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die in Kaschmir, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] verehrt wird. Mythologien des Tantra, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
und Metaphysik sind im gesamten Tantrismus in großer Fülle vorhanden.
Mythologie und Pantheone werden häufig in Skulpturen und Malereien
dargestellt und bilden Gottheiten, übernatürliche Wesen, Dämonen und
Tantriker ab. Ein besonderes Merkmal dieser tantrischen Kunst ist es,
dass häufig der Geschlechtsakt abgebildet wird. Trotz der Fülle an
Göttern und Entitäten steht nicht ein polytheitisches Pantheon im
Vordergrund der tantrischen Lehren, sondern es geht darum, dass der
einzelne ein Verhältnis zum Einen, nämlich zur obersten Gottheit hat.
Dieses Verhältnis wird metaphysisch als Bhedabheda (Einheit in
Unterschiedlichkeit) bezeichnet. Diese Einheit ist es, die zu Jivanmukti
(Befreiung) führen soll. Tantrische Praktiken streben sowohl danach,
Macht über übernatürliche Wesen zu haben oder Macht verliehen zu
bekommen, als auch danach, zu erkennen, dass diese Gottheiten und Wesen
letztendlich eins sind mit dem transzendenten Selbst der obersten
Gottheit, das auch das Selbst des Tantrikers ist.

In diesem Sinne bezieht sich die tantrische Metaphysik auf
Emanationen des Göttlichen. Diese Emanationen werden in den meisten
tantrischen Lehren auf 36 [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (Kategorien) bezogen, die von den 25 Tattvas der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Lehren abstammen.

Diese 36 Tattvas beziehen sich beispielsweise auf Gottheiten, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können],
Vibrationen von Mantras, den yogischen Energiekörper und Guru-Linien.
Dabei werden diese Tattvas als Einheit angesehen, die vom Überweltlichen
bis in die Alltagswelt emanieren. Eine Internalisierung dieser Tattvas
findet dann in der tantrischen Praxis durch [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] statt. In der Geschichte des Tantra ist so für die indische Kultur besonders bedeutend gewesen, dass das heutige Yoga (z. B. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) aus diesen tantrischen Praktiken im 9. bis 12. Jahrhundert entstanden ist.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Hinduistische Tantra-Literatur


Der Begriff Tantra bezeichnete ursprünglich eine Literaturgattung, Tantras oder auch [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die nach-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ist.

Die hinduistische Tantra-Literatur kommt im Allgemeinen in zwei
Hauptformen vor. Entweder handelt es sich um Offenbarungstexte anonymer
Autoren, die häufig in Dialogform zwischen Gottheiten wie Shiva und Kali
oder Vishnu und Lakshmi stattfinden, oder es handelt sich um Texte
einzelner Autoren, die Kommentare, Kompendien oder Leitfäden zu
Offenbarungsschriften der Tantra-Literatur verfasst haben. Diese
beziehen sich auf Praktiken und Prinzipien des Tantrismus. Die meisten
dieser Texte wurden zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert verfasst. Diese
Literatur wird als Tantra-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] bezeichnet.

Während die Offenbarungstexte in Bezug auf Sanskrit nicht allzu
elaboriert sind, enthalten die Tantra-Shastras besonders hochsprachliche
Texte. Die Tantra-Shastras behandeln eine Fülle von unterschiedlichen
Inhalten. Sie beziehen sich z. B. auf [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], auf Anweisungen zur Ausführung von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Unterweisungen, Philosophie, Kommentare und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

Zumeist wird die tantrische Literatur entweder dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (Shivaismus-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) zugeordnet.

Vishnuitische Tantras werden häufig auch [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] genannt, shivaitische Tantras bestehen aus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können],
Tantras und Samhitas. Die Shaiva-Shakta-Texte tragen neben dem Titel
'Tantra' eine Fülle von unterschiedlichen Namen, z. B. das Tripura
Upanishad oder Jayadratha Yamala. Kaula-Tantra werden nur diejenigen
Texte genannt, die den Eingeweihten zugänglich sind.

Den tantrischen Schriften verwandte Texte, die teilweise inhaltlich übereinstimmen sind z. B. die Texte des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], der indischen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und einige [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] wie das Agni Purana und das Kalika Purana.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Lehren


Der Tantrismus ist eine Erkenntnislehre, die auf der Untrennbarkeit
des Relativen und des Absoluten basiert. Der Tantrismus betont die
Identität von absoluter und phänomenaler Welt. Das Ziel des Tantrismus
ist die Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten
Wirklichkeit. Da angenommen wird, dass diese Wirklichkeit energetischer
Natur ist und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] verwoben sind, führt der Tantrismus äußere Handlungen als Spiegel innerpsychischer Zustände aus. Da [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
als nicht vollständig geschieden angesehen werden, ist der
hinduistische Tantrismus diesseitsbejahend und benutzt
psycho-experimentelle Techniken der Selbstverwirklichung und Erfahrung
der Welt und des Lebens, deren Elemente als positive Dimensionen
erfahren werden sollen, in denen sich das Absolute offenbart. Tantra
stellt sich also hauptsächlich als [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Weg dar, der auf [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Annahmen beruht.


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Bija-Mantren, die das jeweilige Chakra dominieren (von oben): Om, Om, Ham, Yam, Ram, Vam, Lam


Der heutige Tantrismus stammt aus dem 17. Jahrhundert und stellt sich
als eine Sammlung ritueller Techniken dar, die sich auf göttliche
Entitäten, häufig [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], beziehen, um verschiedene Kräfte zu erreichen. Die Ziele der tantrischen Riten sind Bhukti, Macht über das Diesseits, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], übernatürliche Kräfte, und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die Befreiung durch Vergöttlichung.

Der Tantrismus ist durchdrungen von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Vorstellungen. Sehr ausgeprägt sind [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], da die Befolgung esoterischer Stufenwege zur Erkenntnis und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] zentral für die religiöse Praxis ist. Von Bedeutung ist die Einweihung (diksha, abhisheka) und die Unterstellung des Schülers (cela) unter einen kundigen Lehrer oder Meister ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), der diesem auf dem spirituellen Weg behilflich ist.

Die Hauptelemente des Tantrismus sind:


  • Die Darstellung und Vergegenwärtigung geistiger Prinzipien mittels
    sexueller Symbolik, da angenommen wird, die Polaritäten aktiv und
    passiv, bzw. weiblich und männlich, bildeten durch ihre Wechselwirkung
    das Universum. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], das männliche Prinzip, gilt als passiv und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], das weibliche Prinzip, als aktiv.
  • Das System feinstofflicher Energiezentren ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) und -kanäle ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) auf denen die yogischen und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Praktiken basieren, wie z. B. das körperliche [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder die sexuelle Vereinigung:


  • Die Arbeit mit geometrischen Symbolen wie [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] als Ausdruck des Makro- und Mikrokosmos
  • Das Arbeiten mit [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Die Transformation der Körperzentren in geistige Orte durch Mantras und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Das Einfließen magischer Vorstellungen

Nach der folgenden Unterteilung gibt es für jedes der vier [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Schriften, welche die jeweiligen Rituale und Übungen regeln. Die Regeln
der Shruti, die Veden, gelten demnach nur für das goldene Zeitalter
(Sat-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), die Regeln der Agamas (Tantras) nur für das gegenwärtige eiserne Zeitalter ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]).


Der Tantrismus ist häufig, aber nicht ausschließlich, mit dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], der Verehrung der göttlichen Mutter, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], verbunden, die Ausdruck der schöpferischen Kraft Gottes ist, mithin der Schöpfung selbst. Im Gegensatz zum reinen Advaita-[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], der die Schöpfung als Illusion – [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
– betrachtet, sieht der Tantriker diese als Ausdruck der Kraft Gottes –
Shakti, der Göttin – an und verehrt diese als Mahamaya oder [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].
Der Tantriker betrachtet die Sinneswelt nicht als negativ, sondern
benutzt diese, um zur Vereinigung mit dem Göttlichen zu gelangen. Die
göttliche Mutter selbst ist nach diesen Lehren im menschlichen Körper
als [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Energie
vorhanden, die an der Basis der Wirbelsäule eingerollt liegt und, zum
Leben erweckt, aufsteigt, um auf ihrem Weg die verschiedenen Chakren
(Räder – subtile Energiezentren) zu öffnen und schließlich im obersten [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], dem Sahasrara, mit [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können],
dem männlichen Aspekt Gottes, dem Noumen, vereint zu werden. Alle
Hauptgötter wohnen nach dem Tantrasystem im menschlichen Körper, meist
im Zentrum der Chakren. So wie Shiva und Shakti im [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
(halb Mann, halb Frau) vereint sind, so ist auch die rechte Hälfte
jedes Menschen männlich und entspricht Shiva, während die linke Hälfte
der Shakti entspricht.

Da alle Hauptgötter des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] einen weiblichen Gegenpart besitzen, gibt es je nach Sekte auch eine entsprechende tantrische Richtung:


Im so genannten „linkshändigen Tantra“, dem Vamacara, werden die fünf
vedischen Reinigungsartikel bewusst umgekehrt, in der Verehrung der
fünf Ms, den pañca-makāra:


  • Matsya [oder Mīna] (Fisch)
  • Māmsa (Fleisch)
  • Madya (Wein)
  • Mudrā (getrocknete Körner)
  • Maithuna (ritualisierter Geschlechtsakt)

Insbesondere wegen des Maithuna ist Tantra in Verruf geraten und wird
im Westen fälschlicherweise fast ausschließlich mit Sexualpraktiken
identifiziert. Es ist jedoch zu beachten, dass diese Praktiken nur von
bestimmten Sekten, den Vamacharas, und auch dort nur von bestimmten
Übenden, den Viryas, in einem bestimmten rituellen Zusammenhang ausgeübt
werden. Ähnliche Praktiken wurden und werden teilweise auch in [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] im [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] praktiziert und vereinzelt in der tantrischen Form des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

So haben die Dakshinacara-Anhänger die fünf Ms durch andere
Substanzen ersetzt oder üben sie nur symbolisch bzw. gar nicht aus. So
verurteilt beispielsweise der Samayacara der Shri Vidya-Tradition, die
besonders in Südindien in den konservativen Shankaracarya-Orden Eingang
gefunden hat, all diese Praktiken und meditiert nicht über Chakren
unterhalb des Nabels. Im Shri Vidya werden hauptsächlich die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] verehrt, die zehn großen Göttinnen, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Tripurasundari, Bhuvaneshvari, Bhairavi, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können],
Bagalamukhi, Matangi, Kamala. Sie alle sind Aspekte der einen Göttin,
und der Sadhaka (Übende) nähert sich der Ganzheit durch die Verehrung
dieser Aspekte allmählich an. Eine besondere Rolle für die [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Tradition spielt dabei die Göttin Sharada (ein anderer Name für [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder Tara), die Göttin der Weisheit und des Lernens, da für den [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] die Erkenntnis, Jnana, der Weg zur Befreiung ist.

Bezeichnend für fast alle Tantriker sind die Bedeutung von [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (heilige Wortklänge), Bijas (einsilbige Wortklänge), [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (Diagramme), [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Stellungen, Gesten), Nyasa (Energetisierung verschiedener Körperteile), Bhutashuddhi (Reinigung), [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]-Yoga, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (Bewegungs- und Atemübungen), Carya (religiöse und soziale Vorschriften), Maya-Yoga ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]).
Tantra ist immer praxisorientiert, weswegen tantrische Praktiken in
fast alle hinduistischen Richtungen eingeflossen sind. Allen
Tantra-Traditionen ist außerdem das Gebot der Geheimhaltung der Lehre
und die Bedeutung des [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] als Vermittler der tantrischen Lehren gemein. Traditionell kann Tantra nicht in einem Kurs oder durch Bücher erlernt werden.

Zu den Regionen, in denen tantrische Kulte noch besonders lebendig sind, gehören in Indien [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], der nordwestliche [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und Teile Südindiens.

Literatur



  • Arthur Avalon (alias Sir [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]): Die Schlangenkraft. Die Entfaltung schöpferischer Kräfte im Menschen. Verlag Barth, Weilheim 1961. Dritte Auflage: O. W. Barth bei Scherz, München 2003, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].
  • Denise Cush, Catherine Robinson, Michael York (Hrsg.): Encyclopedia of Hinduism. London (u. a.), Routledge 2008
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Die Religionen Indiens; 2. Der jüngere Hinduismus. In: Die Religionen der Menschheit. Bd. 12 (Hrsg. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]); Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1963
  • [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Tantra als Lebensanschauung. Econ Verlag, Düsseldorf 1995, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
  • Ajit Mookerjee, Madhu Khanna: Die Welt des Tantra in Bild und Deutung. Die umfassende Darstellung des wahren Tantra-Weges und seiner Praktiken. Verlag O. W. Barth, München 1978
  • Joachim Reinelt: Das grosse Kundalini-Buch. Kundalini-Erfahrungen. Aquamarin-Verlag, Grafing 2006, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].
  • Helmut Uhlig: Das Leben als kosmisches Fest. Magische Welt des Tantrismus. Verlag Lübbe, Bergisch Gladbach 1998, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können].

Quellen



  1. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Denise Cush, Catherine Robinson, Michael York (Hrsg.): Encyclopedia of Hinduism, London, Routledge 2008, S. 854 ff.
  2. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Denise Cush, Catherine Robinson, Michael York (Hrsg.): Encyclopedia of Hinduism, London, Routledge 2008, S. 850 f.
  3. quelle: wikipedia

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